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Medienticker: Informationen rund um medienpädagogische Themen 

©iStockphoto.com/peepo: MedientickerZwar ist in pädagogischen Kontexten der persönliche Kontakt zu den Eltern besonders wichtig, dennoch gibt es die Möglichkeit über bestimmte Themen schriftlich zu informieren. Damit können auch Mütter und Väter erreicht werden, die es zum Elternabend nicht geschafft oder die sich mit bestimmten Themen bisher nicht auseinandergesetzt haben.

Ein regelmäßig erscheinender Elternbrief, der zusätzlich am Schwarzen Brett der Einrichtung ausgehängt wird, bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten – zum Beispiel als regelmäßige Information zu medienpädagogischen Themen.

Auch hier ein kleiner Fahrplan zur Erleichterung der Gestaltung:

Welche Informationen möchte ich bereitstellen? Welche Medienthemen sind für die Eltern interessant?

  • Tipps für die Medienerziehung zu Hause

  • Kleine und einfache Ideen für den aktiven und spielerischen Umgang mit Medien

  • Beratung zu kindgerechten Medien sowie Kriterien für die Auswahl

  • Wo kann ich meinen Ärger in Sachen TV-Programm, Werbung und Co. loswerden? Adressen und Ansprechpartner

  • Das Wichtigste zum Thema Jugendschutz. Was bedeuten die Kinofreigaben der FSK?

Materialien, Broschüren, Literatur sowie Informationen im Netz über alle Medien hinweg und zum Thema Medienerziehung finden Sie im Kasten rechts.

Wen möchte ich ansprechen?

  • Um auch Familien mit Migrationshintergrund zu erreichen, kann der Brief – zumindest stichwortartig – in die jeweilige Sprache übersetzt werden, am besten mit Hilfe eines Elternteils, das die Sprache spricht.

  • Eltern können dazu ermuntert werden, ihre eigenen Ideen, Tipps und Erfahrungen in das Schreiben einzubringen.

Wie gestalte ich den Medienticker möglichst anschaulich und interessant?

  • Der Brief sollte so lang wie nötig und so kurz wie möglich sein, höchstens zwei DIN-A4-Seiten. Die Schrift sollte gut leserlich sein, der Text nicht gedrängt und überladen wirken, Bild- und Textinformationen sollten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen, Symbole, Absätze erleichtern die Gliederung.

  • Zur Bebilderung Kinderzeichnungen zu Lieblingsmedien oder -helden verwenden.

  • In Projekten mit Kindern gesammelte Zitate zu ihren beliebtesten Büchern, Kassetten oder TV-Sendungen verwenden.

  • Die Kinder bewerten Hörkassetten, Bücher etc. und stellen ihre Top 10 zusammen, die Liste kann z.B. in einem Kasten hervorgehoben werden.
     

Literatur:
Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern (Hrsg.): Alles auf Empfang? Familie und Fernsehen. Zusammenarbeit mit Eltern. Ein Leitfaden für die medienpädagogische Arbeit in Kindergarten und Grundschule zum Thema Fernsehen. Donauwörth: Auer 1995.

Externe Links

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